Emergenz - Kraft des Teambuidlings

in-house-Seminar / Training

Teamgeist, Corporate Identity, gemeinsame Zielvisionen. Mit diesen Idealen gut laufender Teams will man besser komplexe Projektarbeit bewältigen, flache Hierarchien ermöglichen, zu viele Führungspositionen vermeiden, Mitarbeiter/innen zu Leistung motivieren, Innovationen fördern und Mitarbeiterwünsche erfüllen.

Dahinter stehen uralte Gemeinschaftsmodelle, die im „Zeitalter der Singularität und Egozentrierung“ einen immer höheren Anspruch an Teamleitungen stellen und kontraproduktive Sozialdynamismen (z.B. Mobbing, Intrigen, Demotivation, Rollen-Konflikte, Verantwortungs-Diffusion, Trittbrettfahrer) erst richtig in Schwung bringen.

Charakteristisch für diese Modelle sind unter anderem (a) die „Leistungsgemeinschaft“, (b) der „additive Synergiegedanke“ (gemeinsam stärker), (c) die „retrograde Ausrichtung“ (nur auf bisher vorhandene Fähigkeiten aufbauen). Folge ist die wachsende Dominanz des schwächsten Teammitglieds.

Vor allem die der Generation X folgenden Jahrgänge (ca. ab 1980) beginnen immer weniger in dieses Modell zu passen. Um substantielle Teamleistung zu fördern, müssen heute Team-Interaktionen gefördert werden, welche die bisher vernachlässigte Zukunftsressource „Emergenz“ aktivieren. Bisherige Modelle des Teambuildings müssen erweitert werden zu einem Modell, das primär auf „Resonanzprozessen“ aufbaut statt auf Steuerung eines Umfelds aus einem Zentrum.

Neben der Fähigkeit eines Perspektivwechsels bedarf es Veränderungen im Verständnis der Teamführungsrollen und Erweiterung der Methoden, Teams zu bilden, zu befähigen und am Laufen zu halten. 

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Zielgruppen

Leitungskräfte mit Teamverantwortung
Angehende Leitungskräfte mit Teamverantwortung

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Schwerpunkte

• „Resonanzprozesse als Teamdynamik“ verstehen
• „Emergenz als Kraft der Teambildung“ verstehen
• Praxis Teambildung durch:
o Bilden von Interaktionsräumen
o Initiation von Resonanzprozessen
o Begleiten von Reflektionsprozessen
o Entstandene Emergenz nutzen
o Negative Sozialdynamik kompensieren
• Emergente Teambildung motivierend vermitteln

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Trainingsziele / Nutzen

Was emergente Teambildung theoretisch und praktisch bedeutet und mit welchen Fähigkeiten sie zum Erfolg führt, wird in diesem Training vermittelt. Sie erlernen an praktischen Beispielen Teambildungstechniken und -methoden, die Sie in der Praxis leicht umsetzen und situationsspezifisch anpassen können. Sie stärken damit Ihr Team, machen es gewappnet gegen Risiken und offen für Chancen. Ebenfalls erfahren Sie, wie Sie emergente Teambildung motivierend vermitteln können.

Formate

Variante (a): 1 Tag:
Komprimiertes Format

Zeitstruktur
4 TE á 90 Min., 2 Aktivpausen und 1 Mittagspause
Zeitfenster
09:00h-16:30h (Dauer: 7,5h)
Gruppengröße
Max. 12 Tln.

Variante (b): 2 Tage
Standard-Format

Zeitstruktur
An beiden Tagen 4 TE á 90 Min., 2 Aktivpausen und 1 Mittagspause
Zeitfenster
An beiden Tagen 09:00h-16:30h (Dauer pro Tag: 7,5h; Trainingsgesamtzeit 15h); zwischen dem 1. und 2. Training sollten mindestens 2 Wochen Abstand liegen, in denen das Erlernte ausprobiert werden kann.
Gruppengröße
Max. 15 Tln.

Variante (c): 2 x 1/2 Tag
Fokal-Format

Es werden 2 Gruppen getrennt trainiert: Die eine Gruppe jeweils vormittags, die andere nachmittags. Es können insgesamt mehr Personen teilnehmen, der Inhalt ist komprimiert wie bei Variante (a), aber Trainings- und Evaluationseffekte von Variante (b) kommen hinzu.

Zeitstruktur
An beiden Tagen für jede Gruppe 2 TE á 90 Min. u. 1 TE á 30 Min., 2 Aktivpausen
Zeitfenster
Gruppe 1 jeweils 09:00h-13:00h; Gruppe 2 jeweils 13:30h-17:30h (Dauer pro Tag pro Gruppe: 4h, pro Gruppe insg. 8h, Trainingsgesamtdauer 16h); zwischen dem 1. und dem 2. Trainingstag sollten mindestens 2 Wochen Abstand liegen.
Gruppengröße
Max. 9 Tn. pro Gruppe / insgesamt 18 

Variante (d): an 4 Tagen 4 x 90 Min.
Flash-Format

Es werden 4 Gruppen getrennt gecoacht: Zwei Gruppen jeweils 90 Minuten vormittags, die beiden anderen jeweils 90 Minuten nachmittags. Der Turnus wiederholt sich an 4 Tagen mit einem Abstand von ca. 2 Wochen zwischen den einzelnen Trainingstagen. Vorteile: Die Teil-nehmer/innen werden nur kurz aus ihren Arbeitsabläufen abgezogen. Das Training hat die Intensität eines Coachings. Es ist Einzelcoaching, das von der Gruppendynamik profitiert.

Zeitstruktur
Pro Tag pro Gruppe 1 TE á 90 Min.
Zeitfenster
09:00h-16:30h an allen 4 Trainingstagen
1.Gruppe 09:00h-10:30h
2.Gruppe 11:00h-12:30h
3.Gruppe 13:00h-14:30h
4.Gruppe 15:00h-16:30h
Gesamtdauer pro Gruppe: 4 x 90 Min. = 6h, Trainingsgeamtzeit 24h
Gruppengröße
Max. 4 Tln. pro Gruppe / insgesamt 16 Tln.

Arbeitsweise

Selbst-Befähigung der Teilnehmer/innen durch Begeisterung und Freude ist das Motto.

Der Methodenkomplex orientiert sich an Verfahren:

• der Imagination 
• Systemischer Inszenierung
• der Lösungsfokussierung 
• des Embodiments

MiniMax-Methodik

Fachspezifischen Input geben,
impuliseren, interaktiv kommunizieren, inszenieren, Gruppendynamik nutzen, Imitation anregen (effektivste und natürlichste Lernform), ausprobieren und reflektieren fördern, nachjustieren und verankern veranlassen

Es werden nur Techniken geübt,

die alltagstauglich und damit nahezu ohne Zusatzaufwand in den Alltag integrierbar sind (nicht zusätzlich etwas tun, sondern das sowieso-schon-Getane etwas anders, nämlich hilfreicher tun)

die demjenigen, der sie einsetzen will, nahe liegen, die anknüpfen können an etwas, was er schon bereits in dieser Richtung getan hat

Es wird verdeckt gearbeitet (kein „Outcoming“ Einzelner, trotzdem arbeiten an persönlichem Erleben und Verhalten) 

Trainings-Material

Nach jeder Trainingseinheit erhalten die Teilnehmer/innen per Email ein Skript in Form einer pdf-Datei, das individuell abgestimmt ist auf das in dieser Einheit durchgeführte Training. Es enthält Methoden/Übungen und Erklärungen.

Ausstattung

• Beamer
• Flip-Chart
• Moderatorenkoffer
• Pin-Wand
• Stuhl und Tisch / Tln.

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