Organisationale Resilienz -
Kultur Lebenswerter Arbeitswelten

in-house-Seminar / Training


„Persönliche Resilienz“ einzelner Mitarbeiter/innen gewährleistet noch keine „Organisationale Resilienz“ (OR), wenn auch erstere die letztere befördert; denn das Ganze (Organisationale Resilienz) ist mehr als die Summe seiner Teile (Resilienz der einzelnen Mitarbeiter/innen).

Abrupte situative Veränderungen, auf die wenig Einfluß genommen werden kann, sind massive Gefährdungen für Leben und Gedeihen von Organisationen. Plötzlichkeit, Weite und Heftigkeit solcher Veränderungen nehmen immer mehr zu. Führung und Leitung von Unternehmen, Einrichtungen, Diensten, Verbänden müssen sich mit einem erweiterten Führungsrepertoire wappnen, um diese Herausforderungen zu meistern. Es braucht Stärkung Organisationaler Resilienz.

Liegt die Hauptverantwortung für individuelle Resilienz beim jeweiligen Mitarbeiter (m/w), so tragen Führungskräfte die wesentliche Verantwortung für die Erzeugung Organisationaler Resilienz - selbstverständlich unter Einbezug der Mitarbeiterschaft.

Bisher praktiziertes Management, das oft mehr als gedacht mechanistischen und bürokratischen Konzepten folgt, reicht nicht aus, Organisationen auf diese Veränderungsdynamik einzustellen. Im Gegenteil: Allein praktiziert macht dieses Management den Arbeitsorganismus sogar verletzlich, d.h. resilienzlahm.

Eine Erweiterung von Führungsfähigkeiten ist gefordert. Sie zu trainieren, beruht auf drei Säulen:
1. Salutogenes motivieren (berücksichtigt die primären psychischen Grundbedürfnisse und bildet die Grundlage für eine lebenswert erlebte Arbeit)
2. Organisch strukturieren (nutzt die regenerierenden Kräfte der Sozialorganik und stärkt die Erfahrung von Selbstwirksamkeit)
3. Systemisch entscheiden (ermöglicht agiles Handeln und schnellen Wechsel alternativer Perspektiven)

Diese Fähigkeiten bilden den Übergang zu „Führen aus der Zukunft“.
(OR wird als Training im Bereich „Personalentwicklung“ angeboten, nicht als Beratung im Bereich „Organisationsentwicklung“.) 

1

Zielgruppen

Leitungskräfte
Angehende Leitungskräfte
Mitarbeiter/innen mit Leitungsinteresse 

2

Schwerpunkte

• (Theorie) Organisationale Resilienz verstehen
• (Praxis) OR erzeugen durch:
o Salutogenes Motivieren
o Organisches Strukturieren
o Systemisch Entscheiden
• (Praxis) OR motivierend vermitteln

3

Trainingsziele / Nutzen

Was Organisationale Resilienz theoretisch und praktisch bedeutet und mit welchen Fähigkeiten Führungskräfte Organisationale Resilienz bewirken können, wird in diesem Training ver-mittelt. Sie erlernen an praktischen Beispielen Führungstechniken und -methoden Organisationaler Resilienz, die Sie in der Praxis leicht umsetzen und situationsspezifisch anpassen können. Sie stärken damit Ihre Organisation, belastende Störungen und Risiken kompensieren und Chancen nutzen zu können. Ebenfalls bekommen Sie Vorgehensweise an die Hand, wie Sie Organisationale Resilienz motivierend vermitteln können.

Formate

Variante (a): 1 Tag:
Komprimiertes Format

Zeitstruktur
4 TE á 90 Min., 2 Aktivpausen und 1 Mittagspause
Zeitfenster
09:00h-16:30h (Dauer: 7,5h)
Gruppengröße
Max. 12 Tln.

Variante (b): 2 Tage
Standard-Format

Zeitstruktur
An beiden Tagen 4 TE á 90 Min., 2 Aktivpausen und 1 Mittagspause
Zeitfenster
An beiden Tagen 09:00h-16:30h (Dauer pro Tag: 7,5h; Trainingsgesamtzeit 15h); zwischen dem 1. und 2. Training sollten mindestens 2 Wochen Abstand liegen, in denen das Erlernte ausprobiert werden kann.
Gruppengröße
Max. 15 Tln.

Variante (c): 2 x 1/2 Tag
Fokal-Format

Es werden 2 Gruppen getrennt trainiert: Die eine Gruppe jeweils vormittags, die andere nachmittags. Es können insgesamt mehr Personen teilnehmen, der Inhalt ist komprimiert wie bei Variante (a), aber Trainings- und Evaluationseffekte von Variante (b) kommen hinzu.

Zeitstruktur
An beiden Tagen für jede Gruppe 2 TE á 90 Min. u. 1 TE á 30 Min., 2 Aktivpausen
Zeitfenster
Gruppe 1 jeweils 09:00h-13:00h; Gruppe 2 jeweils 13:30h-17:30h (Dauer pro Tag pro Gruppe: 4h, pro Gruppe insg. 8h, Trainingsgesamtdauer 16h); zwischen dem 1. und dem 2. Trainingstag sollten mindestens 2 Wochen Abstand liegen.
Gruppengröße
Max. 9 Tn. pro Gruppe / insgesamt 18 

Variante (d): an 4 Tagen 4 x 90 Min.
Flash-Format

Es werden 4 Gruppen getrennt gecoacht: Zwei Gruppen jeweils 90 Minuten vormittags, die beiden anderen jeweils 90 Minuten nachmittags. Der Turnus wiederholt sich an 4 Tagen mit einem Abstand von ca. 2 Wochen zwischen den einzelnen Trainingstagen. Vorteile: Die Teil-nehmer/innen werden nur kurz aus ihren Arbeitsabläufen abgezogen. Das Training hat die Intensität eines Coachings. Es ist Einzelcoaching, das von der Gruppendynamik profitiert.

Zeitstruktur
Pro Tag pro Gruppe 1 TE á 90 Min.
Zeitfenster
09:00h-16:30h an allen 4 Trainingstagen
1.Gruppe 09:00h-10:30h
2.Gruppe 11:00h-12:30h
3.Gruppe 13:00h-14:30h
4.Gruppe 15:00h-16:30h
Gesamtdauer pro Gruppe: 4 x 90 Min. = 6h, Trainingsgeamtzeit 24h
Gruppengröße
Max. 4 Tln. pro Gruppe / insgesamt 16 Tln.

Arbeitsweise

Selbst-Befähigung der Teilnehmer/innen durch Begeisterung und Freude ist das Motto.

Der Methodenkomplex orientiert sich an Verfahren:

• der Imagination 
• Systemischer Inszenierung
• der Lösungsfokussierung 
• des Embodiments

MiniMax-Methodik

Fachspezifischen Input geben,
impuliseren, interaktiv kommunizieren, inszenieren, Gruppendynamik nutzen, Imitation anregen (effektivste und natürlichste Lernform), ausprobieren und reflektieren fördern, nachjustieren und verankern veranlassen

Es werden nur Techniken geübt,

die alltagstauglich und damit nahezu ohne Zusatzaufwand in den Alltag integrierbar sind (nicht zusätzlich etwas tun, sondern das sowieso-schon-Getane etwas anders, nämlich hilfreicher tun)

die demjenigen, der sie einsetzen will, nahe liegen, die anknüpfen können an etwas, was er schon bereits in dieser Richtung getan hat

Es wird verdeckt gearbeitet (kein „Outcoming“ Einzelner, trotzdem arbeiten an persönlichem Erleben und Verhalten) 

Trainings-Material

Nach jeder Trainingseinheit erhalten die Teilnehmer/innen per Email ein Skript in Form einer pdf-Datei, das individuell abgestimmt ist auf das in dieser Einheit durchgeführte Training. Es enthält Methoden/Übungen und Erklärungen.

Ausstattung

• Beamer
• Flip-Chart
• Moderatorenkoffer
• Pin-Wand
• Stuhl und Tisch / Tln.

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