Unerwünschte Fehlzeiten sind teuer. Sie zu reduzieren und zu vermeiden ist Gewinn für beide Seiten.

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Wie wir Stresserleben und seine Folgen wie Erschöpfung und Burnout besser vermeiden könnten, wissen im Grunde genommen die meisten Menschen. Das Problem ist: Wir wissen meistens nicht, daß wir es wissen, d.h. wir haben zu diesem impliziten Wissen oft nur ungenügend Zugang. Ein Zweites ist, daß Wissen noch nicht Können bedeutet.

Die Erfahrung aus Therapie, Coaching und Training zeigt, daß in den allermeisten Fällen jeder Mensch das not-wendige (das die Not wendende) Können für ein erfolgreiches Stressmanagement potentiell zur Verfügung hat. Das Problem ist lediglich, daß unsere Fähigkeiten und Kompetenzen (sprich unsere Ressourcen) teilweise verschüttet, versteckt, „verstaubt und verrostet“ sind. Die Lösung ist, den Zugang zu diesem impliziten Können zu bahnen und die brachliegenden Ressourcen aufzuspüren und zu aktivieren.

Rationaler Wissenstransfer und bloßes Reden reichen jedoch nicht. Wir brauchen einen weiteren tatkräftigen Helfer, einen Buddy. Und den haben wir ständig an unserer Seite: unseren Body. Wir können ihn so nutzen, daß wir durch ihn unerwünschtes Verhalten und Erleben (z.B. Streß) auflösen und brachliegende Kompetenzen, die wir zur Prävention benötigen, aktivieren. Die einzusetzenden Techniken sind erprobt und durch Neurobiologie, Neuropsychologie und Kognitive Neurowissenschaft wissenschaftlich erklärt.

Der Vorteil ist: Diese Techniken reduzieren das Stresserleben, ohne zunächst die Stresssituation verändern zu müssen, was oft nur langfristig möglich ist. Reduziertes Stresserleben wirkt jedoch zurück und erhöht die Wahrscheinlichkeit, Stresssituationen positiv zu verändern.

Damit sind die Voraussetzungen Gesunden Führens geschaffen.

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Hinzu kommen motivationale Absenzen (umgangssprachlich: blaumachen) und Absenzen am Arbeitsplatz trotz physischer Präsenz (sprich schlechte Performance) - beide ebenfalls psychogen. Auf einen Nenner gebracht erfüllen  Fehlzeiten einen Zweck: Stresserleben zu kompensieren. Die Frage ist also: Wie kann dieses Stresserleben vermieden werden?

Krankheitsbedingte Ausfallzeiten belasten die deutsche Wirtschaft mit zig Milliarden pro Jahr. Zu einem großen u. immer weiter wachsenden Anteil sind sie psychisch (mit-)bedingt, was die aktuellen Fehlzeitenreporte diverser Krankenkassen erneut belegen.